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e-WALK: E-Scooter-Fahren sicherer machen

08.03.2021

 
Klemens Schwieger auf E-Scooter

Im kürzlich abgeschlossenen Projekt e-WALK untersuchten AIT-Verkehrssicherheitsforscher*innen gemeinsam mit den Expert*innen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) und von HERRY Consult die Sicherheit und Praxistauglichkeit von E-Scootern.

Das Potenzial von elektrisch betriebenen Kleinstfahrzeugen entfaltet sich vor allem in Kombination mit dem öffentlichen Verkehr, da die so genannte „erste und letzte Meile“ (also der Weg zur Öffi-Station und dann nach dem Aussteigen zum eigentlichen Ziel) mit diesen Fahrzeugen rasch, unkompliziert und bequem zurückgelegt werden kann. Sowohl im urbanen wie auch im ländlichen Raum könnten somit viele PKW-Fahrten vermieden werden – im Sinne einer nachhaltigen Mobilität ein entscheidender Faktor. Doch was braucht es, um E-Kleinstfahrzeuge langfristig und sinnvoll in ein Mobilitätssystem zu integrieren?

Der AIT-Projektverantwortliche Klemens Schwieger vom Center for Low-Emission Transport berichtet: „Wir haben sowohl infrastrukturelle, individuelle, rechtliche als auch verkehrssicherheitsrelevante Aspekte berücksichtigt. So wurden unter anderem im Rahmen von Alltagstests Problem- und Konfliktsituationen erfasst, um durch die so gewonnenen Erkenntnisse zukünftig die Verkehrssicherheit zu steigern.“ Darüber hinaus wurden mithilfe von Fokusgruppen und Onlinebefragungen zusätzliche Anforderungen und Wünsche von E-Scooter-Nutzer*innen und anderen Verkehrsteilnehmenden beispielsweise an die Infrastruktur und an ÖV-Anbieter ermittelt.

In diesem Video wird kurz dargestellt, wie E-Scooter den Mobilitätsmix sinnvoll ergänzen können:

 

Weitere Infos zum Projekt: https://www.ait.ac.at/e-walk/