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Symbolfoto: Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung

Um im Krisenfall effizient und effektiv reagieren zu können, bedarf es – neben einem gut ausgebildeten Team – einer guten Vorbereitung, eines guten Überblicks über die Situation und einer engen Abstimmung aller handelnden Akteure. Durch die in der Competence Unit Cooperative Digital Technologies des AIT Austrian Institute of Technology entwickelten innovativer digitaler Lösungen ermöglichen wir es Organisationen, Entscheidungen informierter zu treffen, sowie diese effektiver umzusetzen. Dies umfasst Konzepte und Lösungen zur Sammlung und zum Austausch von Daten, der Informationsgewinnung aus diesen Daten sowie zum Austausch von Erfahrungen und Wissen zwischen den involvierten Organisationen. Dabei bauen wir auf unsere breite technologische Expertise, die von IoT Sensornetzwerken über Interoperabilität und Datenräume bis hin zu Data Analytics und Mobile Solutions reicht.

 

Collect

Um die richtigen Entscheidungen treffen zu können, braucht es rechtzeitig verlässliche und aussagekräftige Daten. AIT setzt dafür die unterschiedlichsten Technologien zur Erfassung und Verarbeitung von Sensordaten ein. Damit werden Umweltereignisse, Klimaveränderungen oder kritische Situationen messbar gemacht und Entscheidungsträger können daraus die geeignetsten kurz- und langfristige Maßnahmen ableiten. Forschungsschwerpunkte von AIT in diesem Bereich sind resiliente Messsysteme, hochverfügbare Sensornetzwerkplattformen sowie die Integration unterschiedlicher Sensorplattformen. Damit stellt AIT digitale und vernetzte Lösungen zur Verfügung, die die Basis für profunde Entscheidungen zur Verbesserung von Sicherheit, Gesundheit und Umwelt schaffen.

Exchange

In vielen Situationen, speziell im Krisen- und Katastrophenfall, ist es wichtig, Informationen rasch und auf sichere Art und Weise zwischen unterschiedlichen Institutionen auszutauschen. Die gesicherte Übertragung von Informationen über verschiedene IT-Systeme und Organisationsgrenzen hinweg stellt dabei nach wie vor eine besondere Herausforderung dar. Darüber hinaus ist oft eine flexible Unterstützung verschiedener Arbeitsabläufe und in der Entscheidungsfindung über Institutionsgrenzen hinweg erforderlich. Am AIT haben wir auf Basis einer gemeinsam mit Stakeholdern durchgeführten Anforderungsanalyse eine sichere und resiliente Kommunikationslösung – den AIT PublicSafetyHub (PSH) – entwickelt. Durch den Einsatz flexibler Systemarchitekturen und unter Verwendung anpassbarer Interoperabilitätskonzepte, können Informationen rasch und sicher zwischen unterschiedlichen Systemen ausgetauscht werden, um damit bspw. ein gemeinsames Lagebild zu generieren. Durch diesen gezielten, nahtlosen Informationsausstauch zwischen operativen und strategischen Systemen, wird eine ineinandergreifende Planung von Einsätzen ermöglicht.

Einen weiteren Forschungsschwerpunkt bildet die Einbeziehung der Bevölkerung. Sei es zur Alarmierung oder Information, aber auch zur aktiven Beteiligung bei Großeinsätzen bspw. in schwer zugänglichen Gebieten. Die vom AIT entwickelte CrowdTasker Lösung bietet dafür eine Basis, die flexibel, je nach Anwendungsfall, angepasst werden kann.

Understand

Um in der Vielzahl der vorhandenen Daten die für Entscheidungen relevanten Informationen zu identifizieren, braucht es Unterstützung durch anwendungsspezifische Analyse- und Visualisierungsmethoden. In der Competence Unit CDT haben wir unterschiedlichen Methoden zur Prozess- und Entscheidungsunterstützung für die Bereiche Umweltmonitoring, Klimaanpassung und Krisenmanagement entwickelt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Integration unterschiedlichster Datenquellen wie beispielswiese Social-Media Daten, Satellitenbildern und Sensornetzwerken. Damit wird es den Benutzer*innen ermöglicht komplexe Zusammenhänge nachzuvollziehen sowie verschiedene Szenarien zu analysieren und darauf aufbauend faktenbasierte Entscheidungen zu treffen.

Share

Um Systeme resilient, also widerstandsfähig zu gestalten, ist es unerlässlich Erfahrungen und Wissen der eigenen, aber auch anderer Organisationen zu integrieren und sich laufend an ändernde Bedingungen anzupassen. Das in der Competence Unit CDT entwickelte Portfolio-of-Solutions (PoS) stellt dazu Systeme zum Austausch von Wissen bereit, die es Organisationen ermöglichen, rasch die für sie relevanten Informationen zu identifizieren. Mittels der dazu entwickelten Trial-Guidence-Methodology und dem Trial-Guidence-Tool (TGT) können neue Lösungskonzepte strukturiert evaluiert und damit die jeweils am besten passende Lösung und Anwendung gefunden werden.