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Platine mit AIT Logo

AIT vertritt Österreich in der Freedom Online Coalition

29.01.2021

AIT-Experte Martin Boyer berichtet über neue Tools zur Bekämpfung von Desinformation

 
Logo der Freedom Online Coalition und Porträt des AIT-Experten Martin Boyer

Die Freedom Online Coalition (FOC) ist eine Gruppe von 32 Ländern (darunter auch Österreich), die sich stark für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowohl offline als auch online einsetzen. Sie wurde 2011 auf der ersten Freedom Online Konferenz in Den Haag, Niederlande, gegründet. Da im FOC Advisory Network neben Regierungen auch Mitglieder der Zivilgesellschaft und der Tech-Industrie vertreten sind, zeigt das FOC auch auf, wie neue Technologien und digitale Werkzeuge von autoritären Staaten zur Unterdrückung von Grundrechten eingesetzt werden können.

Das FOC arrangiert seine Aktivitäten in verschiedenen Formaten, einschließlich themenspezifischer Task Forces, die an gemeinsamen Erklärungen zu den einzelnen Schwerpunktthemen arbeiten. Am Donnerstag, den 28. Januar, fand die Task Force zum Thema Artificial Intelligence and Human Rights statt. Im Mittelpunkt standen die Beiträge Österreichs, vertreten durch Martin Boyer, AIT-Experte für neue Lösungen rund um die Öffentliche Sicherheit und Projektleiter des österreichischen KIRAS-Projekts defalsif-AI und Open Austria, einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres und der Wirtschaftskammer Österreich in ihrer Rolle als offizielle österreichische Präsenz im Silicon Valley. In seinem Statement betonte Boyer, dass Desinformation nur eine Facette eines größeren Problems sei, nämlich der Manipulation der öffentlichen Meinung, um die reale Welt zu beeinflussen.

defalsif-AI, koordiniert innerhalb des Center for Digital Safety & Security des AIT Austrian Institute of Technology, konzentriert sich auf die Entwicklung von intelligenten (KI) Werkzeugen zur Unterstützung bei der Erkennung von Desinformation. Eine rechtliche und sozialwissenschaftliche Analyse und Bewertung sowie ein Nutzungskonzept für Regierungs- und Medienpraktiker*innen runden das Vorhaben ab. Ziel der entwickelten Lösungen ist es, so viel Transparenz wie möglich zu ermöglichen, um die Endnutzer*innen in ihren Entscheidungsprozessen zu unterstützen.

Als Ergebnis dieser Diskussion über Künstliche Intelligenz und Menschenrechte vereinbarten die Partner einen weiteren Austausch über zukünftige Kooperationen und Synergien.

Weitere Informationen: