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Symbolfoto: Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung

„mPed+“ und „Imitate“ helfen Personenströme effizient und intelligent zu leiten

08.06.2011
Das AIT Mobility Department ist Leiter des Forschungskonsortiums
 

Wege des öffentlichen Verkehrsnetzes müssen an die vielfältigen Bedürfnisse verschiedenster Verkehrsteilnehmer angepasst sein. Werden vor allem Personenströme effizient und intelligent gelenkt, können Drängeleien, Staus, aber auch panikähnliche Situationen bestmöglich vermieden werden.

Deshalb unterstützt die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)das Forschungskonsortium rund um das Projekt „mPed+“, das unter der Leitung des AIT Mobility Departments, Geschäftsfeld Dynamic Transportation Systems, steht, und gemeinsam mit Partnern wie den Wiener Linien oder der Fraunhofer Austria Research GmbH verwirklicht wird. Mithilfe von „mPed+“ werden in Wiener U-Bahn Stationen Personenströme simuliert und in 3-D-Modellen visuell dargestellt, um die Gesamtsituation in den Stationen überschauen zu können, aber auch einen Detaileindruck zu erhalten. Dadurch können u.a. Abweichungen vom Normalbetrieb, wie z.B. eine Sperrung eines Stationsausganges oder übermäßiges Personenaufkommen aufgrund von Großveranstaltungen durchgespielt werden, um in realen Situationen bestmöglich reagieren zu können, und z.B. Intervalle der U-Bahnen oder Zu- und Ausgänge von Stationen entsprechend zu gestalten.

Wesentlicher Bestandteil zur Optimierung von Personenströmen sind Leit- und Informationssysteme für alle Verkehrsteilnehmer. Für das FFG-Projekt „Imitate“, das ebenfalls unter der Leitung des AIT steht, testen Personen verschiedene Leit- und Informationssysteme in einem virtuellen 3-D-Raum, in dem andere Fußgänger, Geräuschkulissen und entsprechende Beleuchtung realitätsnah gestaltet werden, um das jeweils effektivste Leitsystem für einzelne Gebäude zu erstellen.

Erfahren Sie hier mehr zum Projekt "mPed+", sowie hier zum Projekt "Imitate".