Direkt zum Inhalt
Platine mit AIT Logo

Britischer Botschafter besucht AIT am Technopol Wiener Neustadt

04.09.2020

Botschafter Robert Leigh Turner besucht die AIT Unit Biomedical Systems

 

Seit mehr als 20 Jahren ist AIT mit dem Schwerpunkt Medizintechnik am Technopol Wiener Neustadt vertreten. Dass medizintechnologische Entwicklungen und Know-how aus Wiener Neustadt international hoch im Kurs stehen, beweist der Besuch des britischen Botschafters Robert Leigh Turner am 31.08.2020 am Technopolstandort.

Gemeinsam mit ecoplus Aufsichtsratsvorsitzendem Bgm. Klaus Schneeberger informierte sich der Britische Botschafter über die Aktivitäten am Forschungsstandort Wiener Neustadt, wobei sein spezielles Interesse der Competence Unit Biomedical Systems (HBS) des AIT galt.

HBS hat in der Vergangenheit bereits im Bereich der Pulswellenanalyse für unterschiedliche kardiovaskuläre Erkrankungen geforscht und es ist gelungen, die Technologie auch im Weltraum, auf der internationalen Raumstation ISS, zum Einsatz zu bringen. Aufgrund der dadurch entstandenen Fachexpertise wurde das Team von der Artery Society, einem auf den Themenbereich spezialisierten Forschungsnetzwerk mit Sitz in Großbritannien, eingeladen, an einer Studie zu Folgen von COVID-19 mitzuarbeiten. Denn das Virus SARS-CoV-2 und die dadurch entstehende Erkrankung betrifft neben der Atmung vor allem auch das Herz-Kreislauf-System.

Ein Forscherteam rund um den Pulswellenspezialisten Siegfried Wassertheurer erläutert dem britischen Botschafter und dem Bürgermeister von Wr. Neustadt die bisher erreichten Erfolge bei der Pulswellenanalyse. Dazu zählt sowohl der weltweite Einsatz bei vielen kardiologischen Spezialist*innen und natürlich an Bord der ISS in zwei unterschiedlichen Projekten. Es gab auch einen Ausblick über die zukünftigen Entwicklungen der Pulswellenanalyse für Dialyse Patienten und den Einsatz bei zukünftigen Wearables zum Monitoring und zur besseren Kontrolle der Gefäßalterung. Aktuell wird die Pulswellenanalyse von AIT bei der CARTESIAN Studie der Artery Society zur Erforschung der Auswirkungen von COVID-19 auf Herz, Gefäße und Organe eingesetzt.

Christopher Mayer, Projektleiter am AIT, ergänzt: „Die Studie ist für AIT eine große Chance die wissenschaftlichen Netzwerke und Exzellenz weiter auszubauen, um dadurch die auch durch das Land ermöglichten Forschungsthemen weiter voranzutreiben und die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen“.

Manfred Bammer, Head of Competence Unit Biomedical Systems: „Um solche herausragenden Erfolge ermöglichen zu können, ist eine jahrelange Kontinuität bei F&E-Themen erforderlich. Dies wird auch durch das Land Niederösterreich durch die Schwerpunktsetzungen an den Technopolstandorten gefördert.“

„Die Pandemie hält nach wie vor die Welt in Atem und vieles rund um den Erreger ist noch nicht bekannt. Es freut mich daher ganz besonders, dass ein Forscherteam aus Wiener Neustadt mit seiner einzigartigen Expertise dazu beiträgt, diese Krankheit zu verstehen. Hier bestätigt sich einmal mehr die internationale Bedeutung von Wiener Neustadt als High-Tech Forschungsstandort“, so ecoplus Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Klaus Schneeberger.

Mehr Informationen