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Transformative Innovationspolitik im Energiesystem ermöglichen

08.06.2020

Projekt F.R.E.SCH erhebt Bedarf und zeigt Möglichkeiten von Experimentierräumen für Energieinnovationen auf

 

Kürzlich wurde das Projekt F.R.E.SCH (Freiraum für Regulatorisches Experimentieren Schaffen) abgeschlossen. Damit konnte im Rahmen des Forschungsprogramms Energie.Frei.Raum des BMK ein Meilenstein erreicht werden, der die Bedarfe und Möglichkeiten von Experimentieren in regulatorischen Freiräumen aufgezeigt hat. Damit wird es möglich transformative Innovationspolitik umzusetzen.

Ziel des Projekts war es regulatorische Herausforderungen bei der Erprobung und Implementierung von Energieinnovationen und innovativen Technologien im österreichischen Energiesystem zu identifizieren. Im Rahmen des Projekts wurden Möglichkeiten der weiteren Umsetzung von regulierten Experimentierräumen (sogenante „regulatory sandboxes“) aufgezeigt und Hebelwirkungen in Bezug auf klima- und energiepolitische Ziele abgeschätzt. Unter Einbeziehung von Stakeholdern im Energie-Innovationsökosystem in zwei Workshops wurden potentielle Reallabor-Themenstellungen identifiziert, diskutiert und priorisiert.

Ebenso wurden Empfehlungen für die weitere Umsetzung des Energie.Frei.Raum Programms abgeleitet. Dabei wurden insbesonders geeignete rechtliche Rahmenbedingungen sowie eine angemessene Programmgestaltung nach einem „3-Säulen Modell“ für reguliertes / regulatorisches Experimentieren ausgearbeitet. Regulatorische Rahmenbedingungen sind mitentscheidend für das Gelingen der Energiewende und dem Einsatz von Innovationen. Der Endbericht bietet, auf Basis der Aktivitäten des AIT im International Smart Grid Action Network der International Energy Agency (IEA-ISGAN), ebenso einen guten Überblick über vergleichbare Initiativen und Programme in anderen Ländern.

Koordiniert durch das AIT Center for Innovation Systems and Policy wurde F.R.E.SCH als Forschungsdienstleistung im Rahmen der 1. Ausschreibung des Forschungsprogramms Energie.Frei.Raum vom BMK beauftragt. Im Projekt kooperierten ForscherInnen des Center for Innovation Systems and Policy, des AIT Center for Energy, des Energieinstituts an der JKU Linz und dem Forschungsinstitut für Urban Management und Governance an der Wirtschaftsuniversität Wien. Das interdisziplinärere Projektteam deckte die Bereiche Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik, Energierecht, öffentliches Recht und Governance, Energieökonomie und Energietechnik ab.

Der Endbericht ist hier zum Download verfügbar