Direkt zum Inhalt
Symbolfoto: Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung

„PERRON“ und „auto.Bus – Seestadt“ für den VCÖ-Preis nominiert

11.07.2018
 

Die Projekte „PERRON“ und „auto.Bus – Seestadt“, beide unter der wissenschaftlichen Leitung des AIT, sind in der Kategorie "Ideen und Pilotprojekte" für den diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis nominiert. Mittels Online-Voting besteht nun die Möglichkeit, mitzuentscheiden, welches Projekt tatsächlich gewinnt.

Hier geht es zum Voting

Zu PERRON:

FußgängerInnen werden von derzeit verfügbaren Navigationssystemen vernachlässigt. Gute Fußwege unterscheiden sich jedoch wesentlich von Wegen fürs Auto, u.a. hinsichtlich Routenwahl oder Art und Umfang der Weganweisung. Neben der Distanz zum Zielort müssen für Fußwege weitere Kriterien berücksichtigt werden. Das Forschungsprojekt PERRON untersucht Qualitätskriterien für Fußwege anhand ausgewählter Eigenschaften (u.a. Verkehrsdichte, Begrünung) zur Berechnung von Routen in OpenStreetMap nach bestimmten Qualitätsbedürfnissen (u.a. Sicherheit, Komfort). Die automatisch generierten Weganweisungen enthalten u.a. Orientierungshilfen, sog. „Landmarks“, und unterstützen somit das natürliche menschliche Orientierungsverhalten besser als Angaben von herkömmlichen Navigationsgeräten aus dem Kfz-Bereich (z.B. Abbiegerichtung, Distanz). Das unter Realbedingungen evaluierte Navigationssystem am Smartphone stellt die auf das Zu-Fuß-Gehen zugeschnittenen Anweisungen über Sprachausgabe bereit.

Zu auto.Bus – Seestadt:

Das durch das bmvit im Rahmen von „Mobilität der Zukunft“ geförderte Projekt auto.Bus - Seestadt soll durch geplante Technologieinnovationen einen Qualitätssprung für den Betrieb zukünftiger autonomer Buslinien ermöglichen. Ziel ist die nachhaltige Erhöhung der Effizienz und der Betriebssicherheit autonomer Fahrzeuge, um letztlich eine Buslinie in der Seestadt Aspern unter realen Bedingungen betreiben zu können – mit Haltestellen, Fahrplan und echten Fahrgästen.

Das Projekt auto.Bus – Seestadt erforscht die Implementierung der allerersten autonomen Buslinie im Realverkehr in der zum neunten Mal gewählten lebenswertesten Stadt der Welt. Das interdisziplinäre Konsortium begibt sich bei hierbei rechtlich wie technisch auf absolutes Neuland und leistet dadurch gemeinsam echte Pionierarbeit.