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Symbolfoto: Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung

auto.Bus – Seestadt: Wiener Linien und AIT testen selbstfahrenden e-Bus

13.04.2018
Präsentation des ersten Busses für Aspern
 

(c) PID/Votava

Am 11. April präsentierte das Projektkonsortium „auto.Bus - Seestadt“ – bestehend aus Wiener Linien, AIT Austrian Institute of Technology, KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), TÜV AUSTRIA, SIEMENS AG Österreich sowie dem französischen Bushersteller NAVYA – im Beisein von Stadträtin Ulli Sima den ersten selbstfahrenden Bus für Wien-Aspern. Das AIT war durch Senior Scientist Alexandra Millonig vertreten. Unter der wissenschaftlichen Leitung des AIT wird in der Seestadt eine fahrerlose Autobuslinie eingerichtet. Arno Klamminger, Head of Center for Mobility Systems: „Unser Anspruch ist es, die optimale Integration von neuen Mobilitätsservices in das Gesamtverkehrssystem sicherzustellen. Dies umfasst die robuste Erfassung der Umgebung des automatisierten Fahrzeuges, eine vertrauensschaffende Interaktion zwischen dem Bus und den Fahrgästen bzw. den VerkehrsteilnehmerInnen im Straßenraum sowie planerische Tools zur optimalen Auslegung des Fahrzeugs, der Haltestellen und der Linienführung.“ Das Projekt auto.bus Seestadt wird durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“ zur Hälfte gefördert. Das gemeinsame Ziel ist eine generell nachhaltige Erhöhung der Effizienz und der Betriebssicherheit autonomer Fahrzeuge. Die Eckdaten: Anzahl Fahrzeuge: 2 Stück
Projektvolumen: Rund 1,5 Millionen Euro
Länge / Breite / Höhe: 4,75 Meter / 2,11 Meter / 2,65 Meter
Kapazität: 11 Fahrgäste (inkl. 1 Operator)
Erlaubte Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h (im automatisierten Betrieb)
Maximale Laufzeit: 9 Stunden
Durchschnittliche Ladezeit: 4 bis 8 Stunden
Geplante Teststrecke ab Herbst 2018: 2 Kilometer rund um die U2-Station Seestadt Einige Presseberichte zur Präsentation des Busses: derstandard.at, 11.4.2018 diepresse.com, 11.4.2018 heute.at, 11.4.2018 futurezone.at, 11.4.2018 autorevue.at, 12.4.2018