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Symposium „Neue Arbeit – neues soziales Wohnen?“

22.09.2017

Workshop und Podiumsdiskussion mit AIT-Expertin Cornelia Gerdenitsch

 
Cornelia Gerdenitsch

Der prognostizierte Wandel in der Arbeitswelt („Automatisierung“, „Digitalisierung“) wird zwangsläufig auch massive Veränderungen für die Stadt Wien und ihre BewohnerInnen mit sich bringen. Im Rahmen des mehrtägigen Symposiums „Neue Arbeit – neues soziales Wohnen?“, organisiert von Team Wien* in Kooperation mit der Internationalen Bauaustellung IBA_Wien 2022, wurde in zwei Workshops und einer Podiumsdiskussion die Frage behandelt, wie zukünftiger Wohnraum in Anbetracht der Veränderungen in der Arbeitswelt gestaltet sein sollte.

Cornelia Gerdenitsch vom AIT Center for Technology Experience organisierte gemeinsam mit dem Architekturtheoretiker Andreas Rumpfhuber im Rahmen des Symposiums einen Workshop, der sich in erster Linie der „Arbeit der Zukunft“ widmete. WorkshopteilnehmerInnen beschäftigten sich mit der Frage, welche Arten von Beschäftigungen (Erwerbsarbeit und Nicht-Erwerbsarbeit) denkbar sind und wie Räumlichkeiten für diese gestaltet sein sollten.

In der anschließenden Podiumsdiskussion, an der neben Cornelia Gerdenitsch unter anderem auch der Wiener Landtagsabgeordnete Christoph Chorherr, der Planungsdirektor der Stadt Wien, Thomas Madreiter, sowie der Koordinator der IBA_Wien 2022, Wolfgang Förster, teilnahmen, wurde die Umsetzbarkeit der in den Workshops erarbeiteten Ideen diskutiert.

Cornelia Gerdenitsch: „Digitalisierung führt zu einem fundamentalen Wandel in der Arbeitswelt. Wir müssen uns mit der Frage beschäftigten, wie wir Wohnraum in der Stadt gestalten möchten, um auf diesen Veränderungen adäquat reagieren zu können.“

* Team Wien ist ein Zusammenschluss aus Architekten. Die Diskussion fand bei PRAK statt – ein von Team Wien imitierter Demonstrator für neue kreative Arbeit im Rahmen der Vienna Biennale (gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien).