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Symbolfoto: Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung

Large-Scale Robotics Lab

Recap: Festival der Roboter 2026

Roboter zum Anfassen. Robotik für alle. 

So lautete das Motto des Festivals der Roboter, das am 30. und 31. Mai am Karlsplatz über die Bühne ging. Insgesamt rund 15.000 Besucherinnen und Besucher ließen sich die Möglichkeit nicht entgehen, um in direkten Kontakt mit den neuesten Technologien der Robotik zu kommen.

AIT präsentiert Innovationen zum Anfassen

Mit einem vielfältigen Programm gelang es auf dem Festival der Roboter, komplexe Technologien verständlich, zugänglich und interaktiv zu vermitteln. Das AIT leistete dabei einen wichtigen Beitrag, indem es aktuelle Forschung und innovative Lösungen einer breiten Öffentlichkeit präsentierte und damit die Zukunft der Robotik für Besucher:innen jeden Alters erlebbar machte.

Alle Programmpunkte zum Nachlesen finden Sie hier: Festival der Roboter 2026 

Live-Demo des autonomen Holzverladekrans

Ein besonderes Highlight des Festivals war die Live-Demonstration des autonomen Holzverladekrans. Die innovative Lösung wurde vom AIT Austrian Institute of Technology gemeinsam mit den Projektpartnern TU Wien und Palfinger entwickelt und vom AIT Center for Vision, Automation & Control präsentiert. Die Demonstration zeigte das Potenzial autonomer Arbeitsmaschinen und verdeutlichte, wie modernste Technologien künftig komplexe Arbeitsprozesse effizienter, sicherer und nachhaltiger unterstützen können.

Robotik für alle erlebbar gemacht

Unter dem Motto „Starke Helfer für die Industrie“ gab es im Ausstellungszelt des AIT Einblicke in autonome Maschinen, Robotikanwendungen und intelligente Assistenzsysteme. Kolleg:innen aus den Forschungsbereichen des Center for Vision, Automation & Control luden die Besucher:innen dazu ein, aktuelle Entwicklungen kennenzulernen, selbst auszuprobieren und mit den Forschenden ins Gespräch zu kommen. (Standbau: kreativtechnik)

Gezeigt wurden vielfältige Anwendungen für Forst- und Landwirtschaft, Bauwirtschaft, Logistik sowie produzierende Industrie. Im Mittelpunkt stand, wie diese Technologien Unternehmen unterstützen, Arbeitskräfte entlasten und Prozesse sicherer, effizienter und nachhaltiger machen. 

Forschung im Dialog mit der Öffentlichkeit

Neben den technischen Demonstrationen bot das Festival auch Raum für den Austausch über Innovation und Forschung. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Innovation Made in Austria“ diskutierte Andreas Kugi, Scientific Director des AIT, über die Bedeutung technologischer Spitzenleistungen und den Innovationsstandort Österreich.

Darüber hinaus gewährte Sarah Schneider vom AIT Center for Vision, Automation & Control im Rahmen der “Role Model Talks” persönliche Einblicke in ihren beruflichen Werdegang und zeigte auf, welche vielfältigen Karrierewege die Forschung und Entwicklung im Technologiebereich eröffnen.

 

Über das AIT Large-Scale Robotics Lab 

AITs Freiluft Testgelände für Robotik und Autonome Arbeitsmaschinen

 

 

Die Automatisierung von Arbeitsmaschinen wie Kränen und Gabelstaplern ist ein strategisches Forschungsziel des AIT Center for Vision, Automation & Control (VAC). Mithilfe automatisierter Systeme sollen künftig repetitive und gefährliche Aufgaben effizienter und sicherer bewältigt werden, was nicht nur den Schutz und die Entlastung von Arbeitnehmer:innen erhöht, sondern auch ihre Tätigkeit aufwertet und Kompetenzen wie Planung und Kontrolle in den Vordergrund rückt. Darüber hinaus trägt diese Entwicklung dazu bei, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, indem sie die vorhandenen Arbeitskräfte für höherqualifizierte Aufgaben freisetzt und Unternehmen zugleich wettbewerbsfähiger macht.

Um die Automatisierung zu ermöglichen, müssen komplexe Fragestellungen erforscht werden – von der Umgebungserkennung und -interpretation bis hin zur Maschinenansteuerung sowie zum Zusammenspiel von Mensch und Technik. Zur Validierung und Erprobung wurde in Seibersdorf das AIT-eigene Outdoor-Testgelände für autonome Arbeitsmaschinen eingerichtet – das Large-Scale Robotics Lab (LSRL).

Autonomer Holzverladekran

Autonomer Gabelstapler

 

Aktuelle Forschungen zur Großraumrobotik

Echtzeit-Bewegungsplanung für einen hydraulisch angetriebenen Forstkran: Ein Flow-Matching-Planer (CFM mit Endpoint-Consistent Prior) generiert in unter 15 ms dynamisch konsistente Trajektorien, die von einem MPC-Regler exakt nachgeführt werden – gezeigt anhand dreier realer Kranbewegungen mit unterschiedlicher Dauer und Arbeitsraumabdeckung.

 

Beteiligte Forschungsgruppen

Assoziierte Forschungsthemen und Lösungen

 

Broschüren und Flyer

Complex Dynamical Systems

(Englisch)

Assistive & AUTONOMOUS SYSTEMS

(Englisch)

Autonomer Gabelstapler

(Englisch)

Autonomer Holzverladekran

Factsheet

Autonomer Gabelstapler

Factsheet

 

Standort in 2444 Seibersdorf

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