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SNOWING

Exploring Realistic Snow Simulation for Aircraft Safety

Ziel von SnoWing ist die Erforschung einer bahnbrechenden Technologie zur Erzeugung von Kunstschnee mit den gleichen Eigenschaften wie in der Natur, d.h. naturähnlichem Schnee.

Heutzutage erfordert die Lufttüchtigkeitszulassung von Allwetterflugzeugen Flugtests in gefährlichen natürlichen Schneestürmen, da der gesamte künstliche Schnee, der mit den derzeit verfügbaren Methoden (z.B. Schneekanonen, Lanzen, Eissprengung) erzeugt wird, sehr unterschiedliche physikalische Eigenschaften aufweist und daher für die Lufttüchtigkeitszulassung nicht akzeptabel ist. Abgesehen vom inhärenten Risiko solcher Tests sind sie aufgrund der Seltenheit von Naturereignissen, die den Anforderungen entsprechen, schwierig zu planen. Dies führt zu erheblichen Verzögerungen bei der Zulassung und verlangsamt die Entwicklung von Produkten und Enteisungssystemen, was wiederum die Kosten erhöht.

Daher sieht sich die Luftfahrtindustrie mit einem wachsenden Bedarf an Schneetests unter zuverlässigen und reproduzierbaren Bedingungen (z.B. Vereisungswindkanäle, IWT) und an validierten numerischen Werkzeugen zur Unterstützung der Produktentwicklung und Zertifizierung konfrontiert. Dies betrifft alle zivilen Flugzeugkategorien (CS-23/25/27/29), ist aber auch unerlässlich, um den zukünftigen Markt der unbemannten Flugzeugsysteme (UAS) zu nutzen, die besonders anfällig für Wetterphänomene sind.

SnoWing erforscht eine potentielle Schlüsseltechnologie, um experimentelle Schneetests in einer Binnenschifffahrt zu ermöglichen: eine Nebelkammer, die Kunstschnee mit den gleichen Eigenschaften erzeugen kann, wie sie in der Natur vorkommen und die für aeronautische Testanwendungen geeignet ist. Die Nebelkammer hat das Potenzial, nicht einfach "Kunstschnee", sondern naturähnlichen Schnee zu erzeugen, da sie versucht, das natürliche Wachstum von Eiskristallen zu großen Schneeflocken zu reproduzieren.

 

Eckdaten des Projekts

  • SNOWING – Exploring Realistic Snow Simulation for Aircraft Safety
  • Programm: FFG Take Off 2017
  • Fördergeber: FFG
  • Projektdauer: 07/2018 – 12/2019
  • Projektkoordination: AIT Austrian Institute of Technology GmbH, www.ait.ac.at

 

Projektpartner

  • Joanneum Forschungsgesellschaft GmbH
  • Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
  • Airbus Helicopters S.A.S