Zuverlässige drahtlose Kommunikationsverbindungen und Lokalisierungsmethoden mit geringer Latenz sind das “zentrale Nervensystem” für die Digitalisierung vieler Industriesektoren. Zu den wichtigsten Anforderungen zählen hier sicherer Betrieb und minimaler Energieverbrauch.
Zuverlässige drahtlose Kommunikationssysteme erhöhen die Betriebssicherheit und senken die Betriebskosten öffentlicher Verkehrssysteme, z. B. indem verkabelte Sicherheitssysteme durch drahtlose Verbindungen ersetzt werden und Fahrzeuge auf der Straße, Schiene und in der Luft zunehmen automatisiert betrieben werden können. Weiters werden zukünftige Fertigungsprozesse zuverlässige drahtlose Kommunikationssysteme und Lokalisierungs-methoden zur Steuerung der Mensch-Roboter- und Roboter-Roboter-Interaktion verwenden. Diese Fähigkeiten sind der Schlüssel zu einem wettbewerbsfähigen österreichischen Wirtschaftsstandort mit verbesserter digitaler Autonomie für moderne Industrieunternehmen.
Die von Thomas Zemen geleitete Forschungsgruppe für drahtlose Kommunikation und Lokalisierung am AIT verfügt über umfangreiches Know-how in den Bereichen intelligente rekonfigurierbare Oberflächen und verteilte elektromagnetische Signalverarbeitung, drahtlose Lokalisierung in Innenräumen, Detektion von Objekten im Außenbereich, Messung von Funk-Kommunikationskanälen und deren Modellierung mit AI-basierten Methoden, FPGA Design und Programmierung für Echtzeit-Funksignalverarbeitung.
