In der jüngsten Folge von „Breaking Media – Macht.Medien.Kompetenz.“ nimmt das öffentlich zugängliche Medienkompetenz-Format ein hochaktuelles Thema in den Blick: die Verbreitung von Fake News, Falschmeldungen und Deep Fakes. Die am 21. Februar 2026 ausgestrahlte Episode und auf Joyn bereits jetzt verfügbar „Breaking Media: Achtung Fake!“ beleuchtet, wie Desinformation funktioniert, wo die Unterschiede zwischen gezielten Falschmeldungen und manipulativen Inhalten liegen und wie Nutzer:innen sich besser schützen können – eine essenzielle Frage in Zeiten digitaler Informationsflut.
Im Gespräch mit Moderatorin Gundula Geiginger und Corinna Milborn setzt Martin Boyer, Senior Research Engineer und Thematic Coordinator im Bereich Data Science & Artificial Intelligence im Center for Digital Safety & Security, einen klaren Schwerpunkt auf technische und gesellschaftliche Aspekte digitaler Desinformation. Gemeinsam diskutieren sie, wie moderne Technologien zur Erkennung manipulierten Inhalts beitragen und welche Verantwortung sowohl Plattformen als auch einzelne Nutzer tragen, um die Integrität von Informationen zu sichern.
Boyer bringt dabei seine langjährigen Erfahrungen aus der Forschung ein: Er arbeitet mit seinem Team seit vielen Jahren an Algorithmen und Verfahren zur Identifikation und Analyse von Deepfakes, Medienmanipulationen und digitalen Falschmeldungen. Darüber hinaus koordiniert er nationale und EU-geförderte Projekte wie defame Fakes oder das German-Austrian Digital Media Observatory (GADMO), die Technologien zur Erkennung und Einordnung von manipulierten Inhalten entwickeln und weiterdenken.
Seine Expertise verknüpft Boyer im Magazin mit der praktischen Frage, wie Medienkompetenz im Alltag gestärkt werden kann: Wie unterscheide ich zuverlässige von irreführenden Informationen? Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz bei der Bewertung von Nachrichten? Antworten auf diese Fragen sollen Zuschauer:innen helfen, ihre digitale Selbstbestimmung zu verbessern und kritischer mit Medieninhalten umzugehen.
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