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Symbolfoto: Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung

AIT präsentierte kontaktlose Biometrielösungen beim World Border Security Congress in Wien

21.04.2026
Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Inneres und dem United Nations Office of Counter-Terrorism stellte das AIT praxisnahe Technologien für eine verantwortungsvolle biometrische Identitätsprüfung und das Grenzmanagement vor

Beim World Border Security Congress 2026 in Wien präsentierten Expert:innen des AIT Austrian Institute of Technology gemeinsam mit Vertreter:innen des Bundesministerium für Inneres sowie dem United Nations Office of Counter-Terrorism (UNOCT) innovative Lösungen für kontaktlose biometrische Identitätssysteme. Die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Bedarfsträgern und internationalen Organisationen unterstreicht die wachsende Rolle Österreichs als „Best Practice“-Beispiel für den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Technologien im sicherheitskritischen Kontext.

Die am AIT entwickelten kontaktlosen Biometrielösungen ermöglichen eine effiziente und gleichzeitig benutzerfreundliche Erfassung biometrischer Daten – etwa über mobile Endgeräte. Sie leisten damit einen konkreten Beitrag zur Modernisierung von Identitätsprüfungen und werden bereits in der Praxis von Sicherheitsbehörden eingesetzt. Im Fokus stehen dabei eine zuverlässige und robuste Erfassung biometrischer Merkmale, eine einfache Anwendbarkeit im operativen Einsatz sowie die konsequente Umsetzung von Security-by-Design- und Privacy-by-Design-Prinzipien. Damit adressieren die Lösungen zentrale Anforderungen an sichere und vertrauenswürdige Verfahren zur Identitätsfeststellung.

Über die technologische Entwicklung hinaus engagiert sich das AIT gemeinsam mit dem UNOCT auch im internationalen Capacity Building: In Workshops und Trainingsformaten weltweit werden Behörden und Organisationen dabei unterstützt, Kompetenzen für den verantwortungsvollen Einsatz biometrischer Technologien aufzubauen. Im Mittelpunkt steht dabei, wie biometrische Technologien rechtskonform und verantwortungsvoll eingesetzt werden können – etwa durch klare Regeln im Umgang mit sensiblen Daten, transparente Prozesse und ein besseres Verständnis dafür, welche Auswirkungen diese Technologien im konkreten Einsatz haben. Damit leisten die gemeinsamen Aktivitäten einen Beitrag zur internationalen Unterstützungsarbeit des UNOCT im Bereich Grenzsicherheit und -management.

Im Rahmen des Kongresses gestalteten AIT-Expert:innen gemeinsam mit ihren Partnern auch mehrere Fachvorträge. Im Technology Workshop präsentierte Andreas Kriechbaum-Zabini (AIT) gemeinsam mit Jozef Kubinec (Ministry of Interior, Slovak Republic) und Rocco Messina (UNOCT) den Beitrag „BorderForce: Innovation in Border Surveillance with Advanced Technologies“, der neue Ansätze zur technologischen Unterstützung moderner Grenzüberwachung beleuchtete.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Vortrag „Best Practice Austria – Smart Contactless Biometric Application“, in dem Bernhard Kohn (AIT) gemeinsam mit Reinhard Schmid (Bundeskriminalamt) und Margherita Natali (UNOCT) konkrete Anwendungen und Erfahrungen aus Österreich vorstellte. Dabei wurde deutlich, wie sich innovative Forschungslösungen erfolgreich in den operativen Einsatz überführen lassen.

Diese Präsentationen und Diskussionen am World Border Security Congress demonstrierten eindrucksvoll, wie technologiegetriebene und bedarfsorientierte Innovation, internationale Zusammenarbeit und ein klarer Fokus auf verantwortungsvollen Einsatz zusammenwirken, um sichere und zugleich vertrauenswürdige digitale Lösungen im globalen Kontext zu etablieren.

 

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