Genau mit diesen Fragen beschäftigt sich das AIT Center for Technology Experience. Im Sinne von Industrie 5.0 (digital, menschzentriert, nachhaltig) rücken in der industriellen Automatisierung nicht nur Effizienzgewinne in den Vordergrund, sondern auch Resilienz, Transparenz und die konsequent menschzentrierte Gestaltung technologischer Systeme (human centered designs) spielen eine große Rolle.
Closing the Interface Gap
Unter dem Leitsatz „Closing the Interface Gap“ erforscht das AIT Center for Technology Experience, wie das optimale Zusammenspiel von Mensch und Maschine in Zukunft aussehen sollte. Ein Erfolgsbeispiel: Mit CRANEium wurde ein umfassendes System zur Fernsteuerung, Monitoring und Supervision von industriellen Krananlagen in enger Kooperation mit Industrie-Logistik-Linz entwickelt. CRANEium wird aktuell durch CRANEtrain ergänzt: ein simulationsbasiertes Qualifizierungs- und Trainingssystem, das Kranführer:innen auf die Arbeit vorbereitet, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.
„Die Zukunft der industriellen Automatisierung liegt nicht darin, den Menschen aus dem System zu entfernen. Sie liegt darin, seine Rolle im Loop neu zu gestalten. Wir forschen und entwickeln Human-Machine-Interfaces, wodurch Maschinenleistung, KI und menschlicher Beitrag zu industriellem Mehrwert werden“, sagt Markus Murtinger, Deputy Head of AIT Center for Technology Experience.
Mehr dazu im neuen Guide Automation von New Business, der kürzlich erschienen ist: https://www.newbusiness.at/magazin/new-business-guides/automation-guide-2026
Der Bericht ist hier unter dem Titel „Eine neue Rolle“ online: https://www.newbusiness.at/magazin/new-business-guides/automation-guide-2026/eine-neue-rolle