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Symbolfoto: Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung

Startups treiben Schlüsseltechnologien in Österreich voran

22.04.2026
Austrian Startup Monitor 2025 präsentiert

Viele bekannte Gesichter aus der österreichischen Startup-Szene waren heute wieder dabei, als der Austrian Startup Monitor 2025 im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus präsentiert wurde. Eröffnet wurde die Präsentation von Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus), Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner (Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Sektionschefin Henriette Spyra (Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur) und WKO Vizepräsidentin Bettina Dorfer -Pauschenwein. 

Die Ergebnisse zeigen: Österreichs Startup-Szene bleibt ein wichtiger Innovationstreiber – steht jedoch vor strukturellen Herausforderungen. 

71% der österreichischen Startups entwickeln Schlüsseltechnologien und leisten damit einen zentralen Beitrag zur technologischen Transformation, insbesondere in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Dateninnovation, Life Sciences und Biotech sowie Energie- und Umwelttechnologien. 

Gleichzeitig bleibt die Gründungsdynamik verhalten: Seit 2014 wurden in Österreich mehr als 3.600 Startups gegründet. Nach einem Boom bis 2019 stagniert die Zahl der jährlichen Neugründungen auf einem konstanten Niveau. Im internationalen Vergleich fällt Österreich damit hinter Länder wie Deutschland zurück, wo die Gründungszahlen zuletzt wieder deutlich gestiegen sind. 

„Österreichische Startups leisten einen entscheidenden Beitrag zur technologischen Transformation“, erklärt Karl-Heinz Leitner, Studienleiter am AIT Austrian Institute of Technology. „Gerade in Bereichen wie Künstlicher Intelligenz und anderen Schlüsseltechnologien zeigt sich, wie stark die Innovationskraft des Standorts ist – dieses Potenzial gilt es gezielt weiter zu stärken.“

Positiv entwickelt sich die Internationalisierung: Der Anteil der im Ausland erwirtschafteten Umsätze liegt mit 42 % auf Rekordniveau, rund 80 % der Startups planen weitere Expansion.

Herausforderungen bestehen weiterhin beim Zugang zu Kapital sowie bei der Diversität: Der Anteil von Gründerinnen ist auf 21 % gesunken. Im langjährigen Vergleich hat sich der Frauenanteil jedoch verbessert. Gleichzeitig verfolgen 62 % der Startups soziale oder ökologische Ziele. Rund 60% der Gründer:innen entwickeln ihre Gründungsabsicht bereits während der Ausbildung oder in den ersten Berufsjahren. Gleichzeitig steigt die Bedeutung akademischer Gründungen weiter: Der Anteil der Spin-offs liegt mittlerweile bei 23%.

Der Austrian Startup Monitor macht deutlich: Österreich verfügt über großes Innovationspotenzial, benötigt jedoch gezielte Maßnahmen – insbesondere bei Finanzierung, Rahmenbedingungen und Förderung von Gründungen –, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Download Austrian Startup Monitor 2025