Im Krisen- und Katastrophenmanagement erfordern chemische, biologische, radiologische, nukleare und explosive (CBRN-) Vorfälle aufgrund ihres hohen Gefahrenpotenzials besonders rasche und koordinierte Reaktionen. Sie betreffen sowohl zivile als auch militärische Bereiche und gefährden neben der Bevölkerung auch Einsatzkräfte wie Rettungsdienste, Sicherheitsorgane und militärische Einheiten. Erschwerend kommt hinzu, dass solche Ereignisse oft schwerwiegende, weitreichende Folgen haben und Umgebungen schaffen, die für Menschen gefährlich oder unzugänglich sind. Daher sind eine schnelle, präzise Lageaufklärung – etwa zu Gefahrstoffen, Risiken oder CBRN-Lagekarten – sowie ein verlässlicher Informationsaustausch entscheidend.


