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TRITON

Das Aufkommen der Millimeterwellentechnologie, die ungenutzte Frequenzbänder ab 30 GHz nutzt, eröffnet neue Perspektiven für eine Vielzahl von Anwendungsfeldern. TRITON wird hocheffiziente Gallium-Nitrid-auf-Silizium-Karbid (GaN-on-SiC)- und Silizium-Germanium (SiGe)-Elektronik mit Silizium-auf-Isolator (SOI)-Photonik liefern und kointegrieren, wobei ein Silizium-Interposer als vielseitige Integrationsbank dient.

Kurz gesagt: TRITON ist ein von österreichischen Forschungsprogrammen gefördertes Technologieprojekt und entwickelt eine nächste Generation von integrierten Chips, ähnlich wie sie heute in Personalcomputern oder Mobiltelefonen zu finden sind. Der große Unterschied besteht jedoch in der Kompatibilität mit viel höheren Signalfrequenzen mit einer Wellenlänge von etwa Millimetern und dem Vorhandensein einer zweiten Technologieschicht in diesen Chips, die ihre Leistung erheblich steigern wird.
Konventionelle Elektronikchips, wie sie in Massen produziert werden und in jedem elektronischen Gerät enthalten sind, haben das moderne Informationszeitalter ermöglicht, das von Telefonie und Fernsehen bis zur Einführung des modernen Internets und massiven Rechenleistungen reicht. Die Technologie dahinter ist in den letzten Jahrzehnten sukzessive verbessert worden. Heute ist es möglich, 100 Millionen Transistoren auf einem Mikroprozessor unterzubringen, der kleiner als ein Fingernagel ist - und das zu einem Preis, der eine Technologie garantiert, die für jedermann zugänglich ist.
Dennoch stoßen die derzeitigen Chiplösungen an ihre Grenzen, wenn es um den massiven Datendurchsatz geht, der durch neuartige Endbenutzeranwendungen angeheizt wird. Aus diesem Grund führt TRITON eine viel höhere Signalträgerfrequenz ein, die einer höheren Datenmodulationsgeschwindigkeit unterliegt, sowie eine zweite "Schlüsseltechnologie", nämlich die Photonik, die als Backhaul für die elektronisch unterstützten Funksignale dient.

Webpage: https://www.triton-project.at