Direkt zum Inhalt

Simulation von Schmelze-Zufuhrsystemen

Schmelze-Zufuhrsysteme haben einen erheblichen Einfluss auf die Prozessstabilität in der (Leichtmetall-)Halbzeugherstellung

Bei Prozessen zur Herstellung von Leichtmetall-Halbzeugen (Strangpressen, Stranggießen, …) erfolgt die Schmelzekonditionierung meist in räumlicher Distanz zum finalen Prozessschritt der Erstarrung. Zur Überbrückung dieser Wege werden Rinnensysteme eingesetzt, wobei am Ende dieser die Schmelze in einer prozessfähigen Qualität vorliegen muss. Die Prozessfähigkeit wird im Wesentlichen durch die Temperatur und die Schmelzequalität bestimmt. Diese beiden Parameter können durch den Wärmehaushalt und eine möglichst beruhigte Strömung im Rinnensystem beeinflusst werden.

Aus diesem Grund erfolgt am LKR eine numerische Betrachtung dieser Rinnensysteme. Hierfür kommt aktuellste Simulationstechnologie aus dem Bereich der numerischen Strömungsmechanik zum Einsatz. Dabei liegt der Fokus in der adäquaten Abbildung des Wärmehaushaltes und der Turbulenzen. Basierend auf diesen Simulationen kann eine systematische Verbesserung der Rinnengeometrie vorgenommen werden.