Szenarien für eine effektive Transformation zur Industrie 4.0

Die Unsicherheit in Hinblick auf die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung auf die Beschäftigung ist groß, denn die zunehmende Durchdringung des wirtschaftlichen und sozialen Lebens mit digitalen Technologien ist im Begriff einen nachhaltigen Strukturwandel hervorzurufen, der kaum einen Bereich des beruflichen, öffentlichen und privaten Lebens unberührt lässt.

Vor dem Hintergrund dieser grundlegenden Ungewissheit untersucht die vorliegende Studie erstmals für Österreich 1) wie sich die Beschäftigung bis 2030 in Hinblick auf Beschäftigungsstand, Qualifikationsanforderungen und Tätigkeitsprofile entwickeln könnte und 2) mit welchen Chancen und Herausforderungen in Hinblick auf den Arbeitsmarkt in dieser Zeit zu rechnen ist. Eckpfeiler zur Umsetzung der Studie waren eine Analyse der aktuellen wissenschaftlichen Literatur zu Beschäftigungseffekten von Industrie 4.0, eine statistische Langfristanalyse zur Entwicklung des österreichischen Arbeitsmarktes sowie Interaktionen mit über 70 Stakeholdern in Branchen-Workshops, Interviews und einem Strategieworkshop. Im Ergebnis liefert die Studie Szenarien zu möglichen Beschäftigungseffekten von Industrie 4.0 und definiert Ansätze, die eine erfolgreiche Transformation zu Industrie 4.0 möglich machen.

Key Words:  Digitization, Labour Market, RTI Policy, Societal Transformation
Dauer: 04/2016 – 05/2017
Project Partners: WIFO
Auftraggeber/ Fördergeber: BMVIT
Link: https://www.bmvit.gv.at/presse/archiv/0801industrie40.html  
Kontakt: Michael Dinges, Karl-Heinz Leitner