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CoDeC

Cognitive Urban Design Computing

Zielsetzung

Ein Computer ist unglaublich schnell, genau - und dumm. Der Mensch ist unglaublich langsam, ungenau - und brillant. Ziel des Projekts ist es, diese unterschiedlichen Fähigkeiten auf eine Art und Weise zu vereinen, die Möglichkeiten der Stadtgestaltung aufzeigt, die derzeit jenseits aller Vorstellungskraft liegen.

Beschreibung des Projekts

Cognitive Urban Design Computing (CoDeC) ist ein von Principal Scientists geleitetes Projekt am AIT. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines zukunftsweisenden Assistenzsystems für den rechnergestützten Städtebau, das eine produktive Kombination der Exzellenz der menschlichen Kognition mit der Leistungsfähigkeit moderner Computertechnologie untersucht. Die Entwickler nannten diesen Ansatz "Cognitive Design Computing". Die primären Projektaufgaben sind: 1) eine integrierte Planung zu erreichen; 2) mit Bürgern und Interessengruppen zu planen; und 3) geeignete digitale Planungswerkzeuge zu entwickeln. Die Berechnungsaufgabe besteht darin, die Arbeitsweise des Gehirns eines Konstrukteurs nachzuahmen, indem modernste Optimierungs- und maschinelle Lernansätze mit verfügbaren Simulationsmethoden kombiniert werden. Die Kognitionsdomäne respektiert die komplexe Natur von Designproblemen durch die Bereitstellung von Modellen für die Mensch-Computer-Interaktion - was bedeutet, dass Designprobleme zwischen dem Computer und dem Designer verteilt werden.

Das Projekt liefert eine innovative technologische und methodische Grundlage, sowohl für die Planung neuer als auch für die Umgestaltung bestehender Städte. Es umfasst auch Methoden zur Vorhersage quantitativer, qualitativer und subjektiver Auswirkungen städtischer Interventionen, selbst wenn explizite Modelle fehlen. Darüber hinaus haben die Ergebnisse einen neuen, digitalen halbautomatischen Planungsansatz ermöglicht, der Backcasting-Strategien erleichtern kann.

Weitere Infos: