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AMASS

Das ECSEL-Projekt AMASS entwickelte und konsolidierte die de-facto europaweite Toolplattform sowie die diese nachhaltig nutzende Community für Sicherheit und Zertifizierung cyberphysikalischer Systeme (CPS) in den größten Markbranchen wie Automotive, Bahn, Flugwesen, Raumfahrt und Energie.

Das Ziel von AMASS (Architecture-driven, Multi-concern and Seamless Assurance and Certification of Cyber-Physical Systems) ist eine signifikante Senkung der Zertifizierungskosten angesichts zunehmend rasch sich ändernder Features und Marktanforderungen. Dies konnte durch einen ganzheitlichen und wiederverwendungsorientierten Ansatz für architekturgetriebene Zusicherung (voll kompatibel mit Standards wie AUTOSAR oder IMA) erreicht werden, unter gleichzeitiger Berücksichtigung divergierender Ziele (mittels Co-Analyse und -Sicherstellung von z.B. Safety- und Security-Aspekten) sowie einer nahtlosen Zusammenarbeit von Zusicherungs- Entwicklungs- und Third-Party-Aktivitäten (etwa von externen Assessments oder Assurance-Tätigkeiten). Durch den Einsatz der AMASS-Methodik können bis 40% Kostenreduktionen bei Komponenten- bzw. Produkt-(re)zertifizerungs  und -qualifizerungstätigkeiten erreicht werden, sowie bis 35% Risikoreduktion für Qualitätssicherung und Zertifizierung neuer sicherheitskritscher CPS-Produkte.

Fakten

Projektlaufzeit: April 2016 – März 2019

Koordination: TECNALIA R&I (ES)

Budget: € 20,5 Millionen

Förderung: € 8,0 Millionen (gesamt)

Partner (u.a.): Honeywell Aerospace (CZ), Siemens Automotive (DE), ikv++ Technologies AG (DE), Infineon Automotive (DE), Intecs (IT), Assystem (DE), GMV (ES), Thales Alenia Space (ES), Uni Mälardalemn (SE), Virtual Vehicle (AT)