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Collision Avoidance

Kollisionsvermeidungssysteme sind eine Schlüsseltechnologie für zukünftige, unbemannte Flugsysteme und fortschrittliche Flugverkehrsdienste.  

Expert*innen am AIT Austrian Institute of Technology haben einen innovativen, visionsbasierten Ansatz entwickelt, der es unbemannten Flugsystemen ermöglicht, ihre Umgebung in Echtzeit zu beobachten und zu verstehen. Dieser Ansatz geht über den Stand der Technik hinaus und nutzt neuartige Sensortechniken und Routenplanungsstrategien zur Kollisionsvermeidung.

Die Technologie ist in der Lage, sowohl kooperative als auch nicht-kooperative Objekte im Luftraum durch die Fusion von passiven, elektrooptischen, thermisch-infraroten und aktiven Radarsensoren zu erkennen. Darüber hinaus werden bestehende klassische Technologien wie das Automatic Dependent Surveillance - Broadcast and Traffic Advisory System genutzt. Diese robuste Erkennung ist die Grundlage für die Ausweichstrategie und das Ausweichmanöver zur Vermeidung möglicher Kollisionen. Das System konzentriert sich auf die letzte mögliche Konfliktphase, in der sowohl die Verfahrens- als auch die Trennungsphase fehlgeschlagen sind und ein sofortiges Manöver die letzte Möglichkeit der Kollisionsvermeidung darstellt. Als Vermeidungsstrategie wird ein regelbasierter Ansatz durch geometrische Überlegungen auf der Grundlage der Freiheitsgrade eines generisch parametrisierten Flugzeugs ergänzt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den technologischen Auswirkungen der eingesetzten Technologien und der Festlegung von Leitlinien für eine mögliche Regulierung.

Die Technologie wurde in ein Diamond Aircraft DA-42 (EASA CS-23 Kategorie) integriert und in relevanten Szenarien erfolgreich präsentiert.

 

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Diamond Aircraft