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COMPAS

Collision and Overspeed Monitoring and Prevention Assistance System for Tramways

Straßenbahnstation erfasst durch innovatives Assistenzsystem

Sicherer Straßenbahnbetrieb durch innovative Assistenzsysteme. Detektierter Fußgänger im Gefahrenbereich © Bombardier

Aufgrund der hohen Komplexität des städtischen Straßenverkehrs kann es auch im Straßenbahnbetrieb zu folgenschweren Unfällen durch Kollisionen und Entgleisungen kommen. Im Automotiv-Bereich wird bereits gezeigt, dass Fahrassistenzsysteme rund um die Hinderniserkennung das Unfallrisiko effektiv senken können. Für Straßenbahnen waren zuletzt solche Systeme aufgrund deutlich höherer technischer Anforderungen noch nicht in vergleichbarer Form verfügbar.

In COMPAS wurden daher neue Methoden der präzisen Fahrzeuglokalisierung mit optischer 3D Sensorik erforscht. Eine technische Besonderheit des COMPAS Ansatzes ist die Ermittlung der Fahrzeugposition unabhängig von GPS oder infrastrukturseitger Unterstützung. Diese Technologie stellt damit eine wichtige Grundlage für innovative Fahrerassistenzsysteme dar.

Ergebnisse aus diesem Projekt werden bereits erfolgreich beim existierenden ODAS-Kollisionsvermeidungssystem auf Bombardier Straßenbahnen eingesetzt. Durch die neue Lokalisierungstechnologie konnte die Fahrwegprädiktion verbessert werden, wodurch z.B. Reichweite und Verfügbarkeit der Hindernisdetektion gesteigert werden konnten. Auf Basis der gleichen Technologie kommt nun eine Overspeed Prevention Assistenzfunktion hinzu, welche nunmehr vom Fahrzeughersteller Bombardier als „COMPAS light rail vehicle safety system“ angekündigt wird.

Projektpartner: