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Symbolfoto: Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung

Mobilitätsbedürfnisse und koordinierte Verkehrssysteme

15.06.2011
Katja Schechtner im Standard-Interview
 

Katja Schechtner, Leiterin des Geschäftsfeldes Dynamic Transportation Systems des AIT Mobility Departments, betont, dass die bestehende Infrastruktur an öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien in vielen Bereichen sehr gut ist, dass sich jedoch die Forschung des AIT vielmehr damit beschäftigt, wie diese bestehenden Verkehrssysteme besser aufeinander abgestimmt werden können, um sie noch benutzerfreundlicher zu machen. Dies macht es notwendig, dass verschiedene Nutzergruppen und unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse bestmöglich unterstützt werden. Dabei ist wichtig, dass sich Mobilitätsbedürfnisse nicht mehr nach Altersgruppen, sondern vielmehr nach Nutzungsbedürfnissen unterscheiden. „Wir arbeiten jedenfalls nicht an Lösungen für getrennte Alterskohorten. Das wäre genau so absurd, wie getrennte Systeme für Männer und Frauen zu bauen“, so Katja Schechtner.

Forschungsarbeit des Geschäftsfeldes Dynamic Transportation Systems ist es demnach, unterschiedliche Verkehrsströme zu koordinieren und zu Hauptströmen zu bündeln. Dabei werden Simulationsmodelle konzipiert, um die Funktionsfähigkeit von Verkehrsinfrastruktur im Vorfeld zu testen, wie z.B. anhand des Projektes Imitate die Effektivität von unterschiedlichen Informationssystemen wie Schildern, Bildschirmen und Handy-Navigation geprüft wird.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel, erschienen im Standard am 14.06.2011.