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AIT-Projekt „GrazLog“ gewinnt HERMES 2019 Verkehrs.Logistik Preis

29.04.2019

 
Preisverleihung HERMES

Am Freitag, 27. April, wurde das von der Stadt Graz eingereichte und vom AIT geleitete Projekt „GrazLog“ mit dem HERMES 2019 Verkehrs.Logistik Preis in der Kategorie Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Im Rahmen einer feierlichen Gala in der Wiener Hofburg durfte AIT-Projektleiter Martin Reinthaler gemeinsam mit VertreterInnen der Stadt Graz und weiterer Projektpartner die Auszeichnung vom deutschen Verkehrsminister Andreas Scheuer, Staatssekretärin Karoline Edtstadler, WKÖ-Obmann Alexander Klacska u.a. entgegennehmen.

„Der HERMES Verkehrs.Logistik Preis ist eine tolle Auszeichnung für unser Projekt und zeigt, dass unsere Arbeit für eine effiziente und nachhaltige City-Logistik sehr wertvoll ist“, so Reinthaler, Logistikexperte am AIT Center for Mobility Systems.

HERMES-Preisträger

GrazLog: Kooperativ genutzte innerstädtische Logistik-Hubs

Eine verparkte Innenstadt, zahlreiche Lkw unterschiedlichster Größe mit geringen Liefermengen - diese gewohnte Form der Güteranlieferung in Städten sorgt für Staus auf den Straßen, eine erhebliche Schadstoff- und Lärmbelastung, einen hohen Energieverbrauch und nicht zuletzt für gesteigerte Transportkosten. Die berühmte letzte Meile der Zustellung umweltfreundlicher und auch günstiger zu machen, ist das Ziel des vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) geförderten Projekts GrazLog.

Installiert wird ein städtisches Logistikzentrum, ein sogenannter City Hub, in dem die Anlieferung und Manipulation von Waren sowie Abholung von Retouren in einem abgewickelt werden. Die Zustellung und Abholung erfolgt in einem jeweils vereinbarten Zeitfenster im Zuge einer digital optimierten Tourenplanung, die erstmals aus einer Hand für alle beteiligten Transportdienstleister durchgeführt wird. Außerdem sollen zusätzliche Serviceangebote, wie Paketboxen oder Paketabgabe am Hub getestet werden.

Für den „Last-Mile-Transport" werden umweltfreundliche Fahrzeuge, wie Lastenfahrräder oder Elektrofahrzeuge eingesetzt. Eine optimierte Flächennutzung und eine neutrale Betreiberstruktur sind weitere Pluspunkte des österreichweit einzigartigen Pilotprojekts.