Direkt zum Inhalt
Symbolfoto: Das AIT ist Österreichs größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung

AIT bei der Verleihung der Citizen Science Awards 2017

04.12.2017
Auszeichnung der Citizen Scientists im Projekt ‚Spielen gegen Phishing
 
Festveranstaltung zur Verleihung der Citizen Science Awards

Diesen Sommer lud das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft bereits zum dritten Mal BürgerInnen ein, bei ausgewählten Citizen Science-Projekten mitzuarbeiten. Ende November wurden die engagiertesten Citizen Scientists ausgezeichnet. Eines der diesjährigen acht Projekte, ‚Spielen gegen Phishing‘, zeigt wie man durch digitale Spiele das Bewusstsein für Phishing-Attacken steigern kann.

Social Engineering-Attacken – wie Phishing – machen ca. drei Viertel aller Cyberattacken aus. Mittels solcher Attacken versuchen Cyberkriminelle an sensible Daten von Privatpersonen und Unternehmen zu gelangen. Dabei wird der Faktor Mensch ausgenutzt. Neben technischen Vorkehrungen gilt es daher soziale Schutzmaßnahmen zu treffen. In dem Projekt wird anhand des Spiels PhishingWars trainiert, worauf es beim Erkennen von Phishing-Emails ankommt, um nicht Opfer solcher Attacken zu werden.

Im Rahmen des Citizen Science Awards waren alle Beteiligten aufgerufen die Anti-Phishing Spieleumgebung zu testen und Feedback für die laufende Entwicklung des Spiels zu geben. Dieses Feedback dient als Basis für laufende Verbesserungen im Spiel PhishingWars. Außerdem entwickelten die Citizen Scientists eigene Ideen und Konzepte für neue Mini-Spiele. Die besten Ideen und Konzepte gelangen auf eine Short-List für eine mögliche Umsetzung in den EU-Projekten DOGANA  und COMPACT.

Beim Citizen Science Award 2017 wurden Schulklassen der HLW Freistadt für ihr Engagement im Projekt Spielen gegen Phishing ausgezeichnet. Für die ausgezeichneten Klassen gab es Preisgelder von bis zu 1.000 Euro. Nach einer Live-Demonstration des PhishingWars Spiels übergaben Valentin Gattol und Michaela Reisinger vom Center for Technology Experience die Preise an die Schulklassen. 

Mehr über das Projekt