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Kaltkammer-Druckgießmaschine DAK1100-112

Vollautomatisierte Versuchsanlage im Industriemaßstab zur Herstellung von hochkomplexen Druckgussbauteilen aus Aluminium- und Magnesiumwerkstoffen

 

Unsere Leistungen:

  • Prozessabhängige und anwendungsorientierte Legierungsentwicklung
  • Mechanische und thermodynamische Kennwertcharakterisierung
  • Metallographische Untersuchung und Auswertung
  • Bauteilentwicklung/Bauteilsimulation/Bauteil-Design
  • Prozessentwicklung und dazugehörige Prozesssimulation
  • Werkzeugentwicklung sowie Testbetrieb von Werkzeugen
  • Bauteil Bemusterung/Prototypierung/Vorserien
  • Bereitstellung von Anlagenkapazitäten (Mietoption)
  • Ganzheitliche Lösungsansätze von der Idee bis zum serientauglichen Bauteil

Technische Daten:

Hersteller
  • Oskar Frech GmbH & Co. KG
    Schließeinheit
    • Zuhaltekraft: 12.100 kN
    • Formhöhe min./max.: 400 – 1.200 mm
    • Größe der Aufspannplatten: 1.630 x 1.630 mm
    • Max. Sprengfläche: 1.692 cm²
      Gießeinheit
      • Gießkraft max.: 1.120 kN
      • Eingießposition: 0 – 420 mm
      • Gießhub: 750 mm
      • Gießkolbendurchmesser: 80 – 140 mm
      • Max. Bauteilgewicht: 20 kg
      Auswerfer
      • Auswerferkraft: 559 kN
      • Auswerferhub: 230 mm
      Tiegelofen
      • Typ KLEM 1200
      • Schmelzkapazität bis zu 1.000 kg
      Peripherie
      • Meltec AVDL Lineardosiersystem (5-20kg)
      • Wollin Sprühgerät PSM3
      • Robamat Heiz-/Kühlgeräte
      • KUKA Einlege- und Entnahmeroboter

      Das Druckgieß-Verfahren

      Beim Druckgießverfahren wird das flüssige Gießmetall (Aluminium- oder Magnesiumlegierungen) durch einen Kolben mit sehr hoher Geschwindigkeit und unter sehr hohem Druck in eine Stahlform gepresst. Die Füllzeiten liegen bei 0,2 bis 0,4 Sekunden und es werden spezifische Gießdrücke bis 1000 bar erreicht. In der gekühlten Form erstarrt das Metall sehr rasch und das fertige Gussteil kann nach kurzer Kühlzeit entnommen werden.

      Der Prozess wird vollautomatisch geführt und bietet damit ein Höchstmaß an Produktivität. Da die Zielbranchen (Automobilbau, Maschinenbau, Gerätetechnik etc.) immer große Stückzahlen benötigen, rechnen sich die hohen Formkosten.