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OptiVID

In OptiVID werden Videoplayer und die zugehörige Infrastruktur entwickelt, welche es Menschen mit Sehbehinderungen erlauben, individuell optimierte Videos zu konsumieren. Beispielsweise können Helligkeiten, Kontraste, Kantendetektierungen, usw. angewendet werden. Das System soll über die Projektlaufzeit hinaus verwendet werden können. Die Online-Videoplattform soll sich speziell an Menschen mit altersbedingten Sehbeeinträchtigungen richtet. Die OptiVID-Plattform ermöglicht es den BenutzerInnen, sich Video-Inhalte (z.B. YouTube-Videos) für das individuelle Krankheitsbild optimieren zu lassen. Beispielsweise können unscharfe Sehbereiche kompensiert werden, indem Bereiche im Video durch eine Anhebung des Kontrasts, Kantenhervorhebungen etc. besser wahrgenommen werden können. Es ist außerdem möglich, partielle Verzerrungen durch gegenläufige Verzerrungen im Video auszugleichen. Zusätzlich können Farbwahrnehmungsstörungen durch entsprechende Videobearbeitungen kompensiert werden. Die genannten Optimierungsverfahren stellen nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten dar, weitere relevante Optimierungsverfahren (z.B. Kompensation von Trübungen, Gesichtsfeldausfälle, Helligkeitsempfindlichkeiten etc.) sind möglich bzw. werden im Laufe des Projekts definiert und evaluiert.

Key Words: Videoplayer, altersbedingten Sehbeeinträchtigungen
Start: 01.01.2018
Dauer: 30 Monate
Auftraggeber/ Fördergeber: FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Website: optivid.tech-experience.at
Kontakt: Andreas Sackl, Raimund Schatz