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Proband/innen gesucht!

e-WALK-Logo

Ausgangssituation und Motivation

Regelmäßig dringen neue Trendgeräte auf den Markt, welche vom Handel unterschiedlich forciert und beworben werden. In den letzten Jahren sind verstärkt e-Kleinstfahrzeuge erhältlich (z.B. Hoverboards, E-Scooter, Longboards, Segways, Monowheels etc.). Durch verstärkte Nutzung unterschiedlicher Kleinstfahrzeuge auf Alltagswegen ist es mittlerweile notwendig, entsprechende gesetzliche aber auch infrastrukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen. Bisher ist die Schaffung dieser Rahmenbedingungen lediglich reaktiv erfolgt, obwohl die Trends absehbar waren.

Das Potenzial von elektrisch betriebenen Kleinstfahrzeugen entfaltet sich vor allem in Kombination mit dem öffentlichen Verkehr (ÖV), da die „erste und letzte Meile“ bei Alltagswegen mit diesen Fahrzeugen rasch zurückgelegt werden kann und somit eine attraktive Alternative zum Pkw entsteht. Zusätzlich ergibt sich durch eine Erweiterung von Erreichbarkeiten auf Fußwegen ein positiver Effekt auf aktive Mobilitätsformen.

e-Scooter

Zielsetzung und Ergebnisse

Im Rahmen des Projekts e-WALK (Erfassung von Wirkungspotenzialen der Alltagsnutzung von elektrischen Kleinstfahrzeugen für FußgängerInnen) werden auf Basis der Analyse von erforderlichen Rahmenbedingungen auf Angebots- und Nachfrageseite sowie von potenziellen verkehrlichen Wirkungen konkrete Maßnahmen abgeleitet, die die Nutzung von elektrischen Kleinstfahrzeugen zur Steigerung der Verkehrsverlagerung auf Verkehrsmittel des Umweltverbunds (aktive Mobilität, ÖV) fördern.

Dabei werden sowohl infrastrukturelle, nutzerInnenbezogene, rechtliche als auch verkehrssicherheitsrelevante Aspekte berücksichtigt.

Ziele dieses Alltagstests sind die Erfassung von Problem- und Konfliktsituationen, um dadurch die Verkehrssicherheit steigern zu können, sowie die Ermittlung von zusätzlichen Anforderungen und Wünschen an die Infrastruktur und an ÖV-Anbieter.

Ablauf der Proband/Innentests

  • Sie bekommen ein e-Kleinstfahrzeug für die Testwoche kostenlos zur Verfügung gestellt.
  • Dieses wird von Ihnen eine Woche (7 Tage) in Ihre Alltagswege eingebunden.
  • Eine App wird auf Ihrem Smartphone installiert, und zeichnet Ihre zurückgelegten Wege auf.
  • Problemstellen sowie Konfliktpunkte sollen auf einer Karte in der App eingetragen werden.
  • Zuletzt soll in dieser App ein Fragebogen nach jeder Fahrt beantwortet werden.
  • Nach der gesamten Testwoche wird ein abschließendes Gespräch (ca. 15 Minuten) geführt.
Frau mit Roller

Fragestellungen an die Proband/Innen

Wir wollen von Ihnen erfahren, welche Verbesserungsvorschläge aus Ihrer Sicht zu einer komfortableren sowie sichereren Nutzung von e-Kleinstfahrzeugen führen. Dabei ist das Aufzeigen von Problemstellen sowie Konfliktstellen in der Infrastruktur genauso wichtig wie z.B. Mitnahme- oder Abstellmöglichkeiten.

  • Welche Maßnahmen sollten gesetzt werden um die Verwendung von e-Kleinstfahrzeugen für Sie zu erleichtern?
  • Was sollte getan werden, um Ihre Sicherheit mit diesem e-Kleinstfahrzeug zu erhöhen?
  • Gibt es Konflikte mit anderen VerkehrsteilnehmerInnen? Wann und wo treten diese auf?
  • Gibt es sonstige Verbesserungsmaßnahmen, damit der Komfort für Sie erhöht werden kann?
  • Was braucht es, damit Sie e-Kleinstfahrzeuge dauerhaft in Ihre Alltagsmobilität integrieren?

 

Wollen Sie Teil des Projekts werden und einen E-Scooter eine Woche lang kostenlos testen? Bitte um ein Mail an AIT-Projektleiter Klemens Schwieger. Wir freuen uns auf Sie!