Über ein Viertel aller Betriebe der Sachgütererzeugung mit mehr als 20 MitarbeiterInnnen haben laut Eigenangaben Industrie 4.0 Techniken. Dies entspricht hochgerechnet rund 900 Betrieben in Österreich. Davon entfallen rund 160 Betriebe auf die Metallherstellung und -verarbeitung. Jeweils rund 120 sind Betriebe der Branche Maschinen- u. Fahrzeugbau bzw. Nahrungsmittel- und Getränkeherstellung (jeweils rund 120 Betriebe).

Weiters wollen nach eigenen Angaben über 40% aller Betriebe der Sachgütererzeugung mit über 20 MitarbeiterInnen bis 2018 in Industrie 4.0 Techniken investieren. Das entspricht 1.600 Betrieben in Österreich. Über 300 der investitionsbereiten Betriebe entfallen dabei auf die Nahrungsmittel- und Getränkeherstellung, gefolgt von weiteren fast 300 Betrieben der Metallherstellung und -verarbeitung sowie jeweils rund 200 Betrieben in den Branchen Holz/Papier/Druck bzw. Maschinen- u. Fahrzeugbau.  

Vergleicht man diese Eigeneinschätzung mit der „Industrie 4.0 readiness", so zeigt sich eine sehr deutlicher Zusammenhang: Betriebe die angeben, Industrie 4.0 Techniken bereits im Einsatz zu haben, verfügen tatsächlich über eine deutlich bessere technische Ausstattung, insbesonders bei den Prozesstechniken. In ähnlicher Form sind auch die Betriebe die eine Industrie 4.0  Investition bis 2018 planen bereits deutlich besser technisch ausgestattet im Vergleich zu den Betrieben ohne Investitionsvorhaben.