Der "European Manufacturing Survey" (EMS) umfasst etwa Indikatoren zu den Innovationsfeldern „Technische Modernisierung der Wertschöpfungsprozesse“, „Einführung innovativer organisatorischer Konzepte und Prozesse“ sowie „neue Geschäftsmodelle zur Ergänzung des Produktangebots um innovative Dienstleistungen“. Diese Kernfragen werden in allen beteiligten Ländern erhoben. Darüber hinaus werden in einzelnen Ländern zusätzlich Daten zu spezifischen Fragestellungen erfasst.

Die Erhebung der Rohdaten für den österreichischen EMS 2015 erfolgte in einem aus Eigenmittel der AIT finanzierten Projekt. Die Erhebung erfolgte postalisch mit einem sechsseitigen Fragebogen in zwei Erhebungswellen von April bis Juni 2015. Basierend auf den Betriebsinformationen/-adressen der Aurelia Unternehmensdatenbank wurden sämtliche Betriebe der österreichischen Sachgüterproduktion (rd. 3.900 Unternehmen) ab 20 MitarbeiterInnen angeschrieben. Legt man die Leistungs- und Strukturerhebung der Statistik Austria zugrunde (rd. 4.100 Unternehmen ab 20 MitarbeiterInnen in der Sachgütererzeugung), so handelt es sich dabei annähernd um eine Vollaussendung. Nach erfolgte Qualitäts- und Plausibilitätskontrolle umfasst das finale Sample rund 240 Betriebe, die auf Grund ihrer Verteilung nach Branchen und Größenklassen als repräsentativ für die Grundgesamtheit betrachtet werden können.