In MoSeS4eGov werden modellbasierte Technologien entwickelt, um die Erstellung und Integration von Anwendungen in eGovernment-System zu vereinfachen.

Aktuelle eGovernment-Systeme zeichnen sich durch eine hohe Funktionalitätsvielfalt, viele unterschiedliche Anwendungen und viele Schnittstellen zu den unterschiedlichen IT-Systemen aus. Diese Umstände erschweren nicht nur die Wartung bestehender Anwendungen, sondern behindern oder verhindern mitunter auch die Entstehung neuer Anwendungen, die durch Verknüpfung von Daten aus bestehenden und zukünftigen Registern für neue Anwendungsfelder im Bereich Sicherheit wie z.B. Krisenmanagement möglich wären. 

„MoSeS4eGov – Model-based Security System for eGovernment“ soll unter Verwendung von modellbasierten Ansätzen (MDA – Model Driven Architecture ) ein Lösungsweg für dieses Problem aufgezeigt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Kombination der Modellierung von fachlichen Anforderungen mit den Sicherheitsanforderungen. Die Modellierung auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen und mit weitestgehend automatisierter Umsetzung der Modelle in maschinenlesbare Artefakte erhöht die Effizienz bei der Erstellung und Wartung von Anwendungen, steigert die Qualität der Implementierung und reduziert die Fehleranfälligkeit, wodurch die Sicherheit im System wesentlich erhöht wird.

Facts:

  • Projektbeginn: März 2010
  • Projektdauer: 2 Jahre
  • Budget: ca. 1 Million €
  • Förderung: ca. 0,7 Millionen €, das Projekt wird innerhalb des Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS durch das Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert.
  • Koordination: AIT Austrian Insitute of Technology
  • Partner: Bundesministerium für Inneres, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, PL.O.T EDV-Planungs- und Handels GesmbH, Sphinx IT Consulting GmbH, BOC Asset Management GmbH, Secure Business Austria, Donau Universität Krems, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH

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