Differential Scanning Calorimetry

Der endgültige Zustand von Legierungen wird maßgeblich von der Phasenkinetik während des Abgusses bzw. der Wärmebehandlung definiert. Mittels differentieller Kalorimetrie kann das Team von erfahrenen Wissenschaftlern sowohl die Bildungs- und Lösungstemperaturen, als auch die spezifischen zugehörigen Energien bestimmen. Jenseits der grundsätzlichen Phasendetektion ist diese Analyse ein Kernelement zur Optimierung von Prozessfenstern im Gießprozess und der Wärmebehandlung von Aluminium- und Magnesiumlegierungen.

Unsere Services

  • Akkreditiertes Prüfverfahren nach eigens entwickeltem Prozess
  • Bestimmung von Phasenbildungstemperaturen und -enthalpien
  • Detektion von niederschmelzenden Verunreinigungen
  • Wärmekapazitätsmessungen
  • Wärmebehandlungssimulation bei gleichzeitiger thermischer Messung
  • Optimierung von thermischen Prozessparametern für den realen industriellen Herstellungsprozess
PrüfverfahrenLeistungsparameterAnwendung
Differential Scanning Calorimetry bei konstanter Heizrate
  • Heizrate: 0,001K/min bis 200K/min
  • Kühlrate: bis 40K/min
  • Intervall: -180°C bis 700°C
  • Schutzgasatmosphäre
Phasendetektion
Bestimmung von Bildungs- / Lösungsenthalpien
WärmekapazitätsmessungBestimmung über DSC-Signal (kalibriert) oder Saphir-ReferenzmethodeThermodynamische Optimierung von Legierungen, Datenerhebung für Simulation
Simulation und Messung von frei definierbaren TemperaturprogrammenBeliebige Anzahl und Dauer von Aufheiz-/Abkühl- und Halte-invervallen bei variablen Heiz-/ KühlratenSimulation von Wärmebe-handlungen bei gleichzeitiger Messung der Prezipitations-energien und -temperaturen

Akkreditierte Prüfverfahren

  • LKR-interne Arbeitsanweisung W51-MD03-LKR: "Ablauf und Durchführung von thermoanalytischen Messungen mittels Dynamischer Differenz-Kalorimetrie (DSC)"