KOKOSAN (Kombinierte in-situ Sanierung mit Hilfe von Biokohle und Kompost für PAK- und schwermetallkontaminierte Böden)

Im Rahmen des Projektes KOKOSAN wird eine innovative in-situ Bodensanierungsmethode für mischkontaminierte Böden mit Hilfe von qualitätsgesicherter Biokohle und Kompost entwickelt. Das Verfahren zeichnet sich durch einen besonders günstigen ökologischen Fußabdruck aus (sustainable green remediation), der durch eine kombinierte in-situ Anwendung der Additive erreicht. Organische Schadstoffe und Schwermetalle werden durch Sorption an Biokohle an der Verlagerung in Richtung Grundwasser gehindert, während der Kompost den mikrobiologischen Abbau organischer Schadstoffe fördert. Die Methode zielt auf die Sanierung von leicht bis mittel kontaminierten Böden ab, welche häufig als Restkontaminationen nach einer erfolgten Sanierung von „Hotspots“ auftreten. Hier ist der Ansatz von KOKOSAN eine umweltfreundliche und kostengünstige Strategie, um Restkontaminationen zu behandeln, den Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt zu minimieren und eine Nachnutzung des Standortes mit einem guten gesamtökologischen Fußabdruck durch den Einsatz von Kompost und Biokohle zu ermöglichen.

 

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Biochar development