Im Projekt CAIS wird an der technischen Basis für ein umfassendes Cyber Attack Information System aus einer nationalen Perspektive gearbeitet. Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Evaluation von Tools zur Analyse und Simulation von Bedrohungen im Cyberspace.

In den letzten Jahren hat sich das Internet schnell zu einem massiven wirtschaftlichen Betätigungsfeld entwickelt - nicht nur für die sogenannte „New Economy“, die es internet-basierten Unternehmen ermöglicht hat, innerhalb kurzer Zeit von Startups zu multinationalen und milliardenschweren Unternehmen zu wachsen, sondern auch für illegale Unternehmungen. Das Ausnutzen von Schwachstellen in IKT-Systemen hat sich zu einem profitablen Geschäftsmodell entwickelt. Um besser mit diesen Bedrohungen umgehen zu können ist eine verstärkte  Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten notwendig.

Das Projekt CAIS beschäftigt sich deshalb mit der Implementierung eines Cyber Attack-Information-System auf nationaler Ebene, mit dem Ziel, die Widerstandsfähigkeit der heutigen vernetzten Systeme stärken, und ihre Verfügbarkeit und Vertrauenswürdigkeit zu erhöhen. Hauptziele dieses Projektes sind die Identifizierung der erwarteten künftigen Cyber-Risiken und -Bedrohungen, die Untersuchung neuartiger Techniken zur Anomalieerkennung, die Entwicklung modularer Infrastruktur-Modelle und agenten-basierter Simulationen zur Risiko-und Bedrohungsanalyse, und schließlich die Untersuchung von Umsetzungsmöglichkeiten eines nationalen „Cyber Attack Information System“.

Das Projektkonsortium besteht aus einer ausgewogenen Mischung aus Forschungsinstituten, starken Partnern aus der Industrie sowie Regierungsbehörden, die eine solide wissenschaftliche Basis, eine anspruchsvolle technische Umsetzung und die praktische Anwendbarkeit und Validierung der Ergebnisse gewährleisten.

Facts:

  • Projektbeginn: 2011
  • Projektdauer: 2 Jahre
  • Förderung: das Projekt wird innerhalb des Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS durch das Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert.
  • Koordination: AIT Austrian Insitute of Technology
  • Partner: Bundeskanzleramt Österreich, Bundesministerium für Inneres, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport, FH St. Pölten, Österreichisches Institut für Internationale Politik, T-Mobile Austria, T-Systems Austria, CERT.AT