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REFLEX

Beurteilung der Reflexions- und Absorptionseigenschaften von Lärmschutzwänden

Lärmschutzwand-Skizze

Das Hauptziel des Projekts war die Untersuchung der Reflexionseigenschaften von Lärmschutzwänden im Nah- und Fernfeld. In diesem Vorhaben wurde der Zusammenhang von Labor-, Nah- und Fernfeldmessmethoden sowie Simulationen zur Beschreibung des Absorptionsverhaltens von Lärmschutzwänden untersucht, wobei die Untersuchung der ersten Reflexion sowie die Mehrfachreflexion nicht Teil des Projektes waren. Die Ergebnisse der Labormethode EN 1793-1 wurden von den Herstellern geliefert, während zur Messung der in-situ Eigenschaften ein eigener Prüfstand errichtet wurde. Die Messungen wurden nach CEN/TS 1793-5 sowie nach der im EU Projekt QUIESST entwickelten Methode durchgeführt, welche voraussichtlich in die zukünftige EN 1793-5 einfließt. Alle Einzahlangaben wurden mit dem Straßenverkehrsspektrum nach EN 1793-3 sowie dem standardisierten Schienenverkehrsspektrum nach EN 16272-3-2 berechnet. 

Das Forschungsprojekt REFLEX wurde im Auftrag von Infrastrukturbetreibern (ASFINAG und ÖBB-Infrastruktur AG), zwei Bundesministerien (BMVIT und BMFLUW) sowie fünf Bundesländern (Tirol, Vorarlberg, Steiermark, Oberösterreich und Kärnten) und acht unterschiedlichen Lärmschutzwandherstellern durchgeführt.

Projektpartner

TAS Sachverständigenbüro für Technische Akustik SV GmbH