Fahrverhalten in und akustische Wahrnehmung von Elektrofahrzeugen

Das vom österreichischen Verkehrssicherheitsfonds (VSF) geförderte Projekt drivEkustik untersuchte von 2012 bis 2013 das Fahrverhalten und die akustische Wahrnehmung von Elektrofahrzeugen. Ziel des ersten Arbeitspakets dieser Studie war, die akustische Wahrnehmbarkeit von Elektrofahrzeugen mit jener von Verbrennungskraftfahrzeugen, insbesondere für ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie beispielsweise sehbehinderte Personen, zu vergleichen. Dabei wurden die möglichen Unterschiede aufgezeigt, um aus akustischer Sicht potenzielle Risiken für den Straßenverkehr frühzeitig erkennen zu können. Für die Untersuchung wurden kontrollierte Vorbeifahrten und Ausparkmanöver auf geeigneten Teststrecken akustisch aufgezeichnet und messtechnisch analysiert. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag dabei auf der Ermittlung der akustischen Wahrnehmungszeitpunkte durch einen Hörversuch. Dafür wurden Hintergrundgeräusche repräsentativer Orte aufgenommen, die akustische Wahrnehmbarkeit von Fahrzeugen beeinträchtigen können. Aus diesem generierten Aufnahmeportfolio wurden im Labor reproduzierbare Verkehrssituationen akustisch nachgestellt und Versuchspersonen vorgespielt. Für eine möglichst realitätsnahe Aufnahme und Wiedergabe kam ein binaurales Messsystem zum Einsatz.

Dieses Projekt wurde innerhalb des Verkehrssicherheitsfonds (Call VSF 2011) durch das BMVIT gefördert.

Konsortialpartner:
•    AIT Austrian Institute of Technology GmbH
•    KFV – Kuratorium für Verkehrssicherheit
•    TTI – Test & Training International Planning and Service GmbH
•    BSVÖ – Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich
•    bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung (Schweiz)