Innovative Sanierungsmethoden für mineralölkontaminierte Standorte

In-situ und on-site Sanierungsmethoden stellen oft eine sinnvolle Alternative zu klassischen ex-situ Sanierungsmaßnahmen in der ungesättigten Untergrundzone und im Grundwasser dar. Je nach Wirkungsmechanismus können diese Methoden in physikalische, chemische und biologische Verfahren unterteilt werden. Beispiele sind die chemische Oxidation von Schadstoffen durch Zusatz von Oxidationsmitteln sowie die Stimulierung des biologischen Abbaus durch Zusatz von Nährstoffen. Laufende Entwicklungen beschäftigen sich unter anderem auch mit dem Einsatz von bepflanzten Bodenfiltern (Pflanzenkläranlagen) als on-site Methode zur Reinigung von kontaminiertem Grundwasser.
Das Ziel dieses Projektes ist die Erkundung eines gesicherten Standortes in Hinblick auf die Durchführung eines Feldversuches zur in-situ Sanierung der ungesättigten Bodenzone (biologisch, chemisch) und zur Sanierung des kontaminierten Grundwassers mit Hilfe von bepflanzten Bodenfiltern. Folgende Schritte sind dabei notwendig:

  1. Wissenschaftliche Begleitung der Erkundung am Standort und Erstellung eines „Standortmodells“ mit einem dreidimensionalen Schadensbild.
  2. Erarbeitung einer standortbezogenen Kosten-Nutzen-Analyse für die Durchführung einer Sanierung basierend auf den erhobenen Daten.
  3. Ausarbeitung eines konkreten Einreichplans für Feldversuche zur in-situ Sanierung der ungesättigten Zone und zur Sanierung des kontaminierten Grundwassers mit bepflanzten Bodenfiltern.

Kontakt

Univ.-Doz. Dr. Thomas Reichenauer


T: +43 50550 3450
F: +43 50550 3442
AIT Austrian Institute of Technology GmbH Konrad-Lorenz-Straße 24
3430 Tulln