ALM 2010

Seit Inkrafttreten des Altlastensanierungsgesetzes (ALSAG) im Jahr 1989 werden kontaminierte Standorte in Österreich systematisch erfasst, beurteilt und saniert. Im Rahmen des vom Lebensministerium finanzierten und vom Umweltbundesamt geleiteten Projektes Altlastenmanagement 2010 werden derzeit auf Basis der jüngsten technisch-naturwissenschaftlichen Fortschritte neue Konzepte und Leitfäden für die Analyse und Bewertung von kontaminierten Standorten erarbeitet. Das AIT ist im Rahmen dieses Projektes für zwei Arbeitspakete verantwortlich:

  • Erarbeitung eines Leitfadens für die Abschätzung des humantoxikologischen
         Risikos, das von kontaminiertem Boden ausgeht: Damit soll eine wesentliche
         Hilfestellung für ein standortbezogenes und nutzungsspezifisches Verständnis
         des humantoxikologischen Risikos gegeben werden, um die Auswahl und
         Anwendung entsprechend differenzierter Maßnahmen zu ermöglichen.
  • Erarbeitung eines Leitfadens für die Abschätzung der Sickerwasserbelastung
         an kontaminierten Standorten und Prognose einer potentiellen
         Grundwassergefährdung: Hier ist das Ziel eine differenziertere Betrachtung der
         Schadstoffbelastung, um eine exaktere Vorhersage der Schadstoffmobilität im
         ungesättigten Bereich des Untergrundes zu ermöglichen.

Kontakt

Univ.-Doz. Dr. Thomas Reichenauer


T: +43 50550 3450
F: +43 50550 3442
AIT Austrian Institute of Technology GmbH Konrad-Lorenz-Straße 24
3430 Tulln