Magnetic Diagnostic Systems


Wir entwickeln hoch empfindliche Sensoren für die molekulare Diagnostik. Dabei werden die meist manuellen Schritte der Probenvorbereitung und Detektion in einem einzigen bedienungsfreundlichen Gerät integriert. Als Signalgeber dienen vor allem magnetoresistive Sensoren (Lab-on-a-Chip) und hybride magnetische Nanopartikel (Lab-on-a-Bead).

Im Bereich ‚Lab-on-a-Chip’ Systeme verfügt das Team über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von GMR- und TMR-Sensoren (Giant und Tunneling Magnetoresistance). Magnetische Nanopartikel werden als Marker eingesetzt, um die Präsenz von spezifisch an der Sensoroberfläche gebundenen Analytmolekülen durch eine Änderung des elektrischen Widerstands anzuzeigen. In Kombination mit magnetischen Tools zur Probenvorbereitung können so magnetische ‚Lab-on-a-Chip’ Systeme realisiert werden. Zum Einsatz kommen diese Systeme unter anderem in der Sepsisdiagnose oder im Online-Monitoring von Faktoren, welche die Phagozytose von Partikeln durch Zellen beeinflussen.

Während sich ‚Lab-on-a-Chip’ Systeme sehr gut für die multiplexe Analyse von hunderten bis tausenden verschiedenen Molekülen eignen, erfordern viele diagnostische Anwendungen die rasche und präzise Analyse einiger weniger Parameter. Beispiele dafür sind das Monitoring von Tumormarkern oder die Detektion von Hormonen. Für diese Anwendungen entwickeln wir ein ‚Lab-on-a-Bead’ Konzept, das Analytmoleküle direkt in der Probenlösung über ihre Interaktion mit speziell designten Hybrid-Nanopartikeln detektiert. Hier fungieren die Nanopartikel sowohl als Signalgeber als auch als spezifische Bindungspartner für die Analytmoleküle.

Wir bieten dazu die folgenden Leistungen an:

 
Referenzprojekte:

Kontakt

Dr. Jörg Schotter, MAS


T: +43 50550 4300
F: +43 50550 4399
AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Tech Gate Vienna


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