Eiche
Gene zur Erhöhung der Trockenstress-Toleranz (Bund-Bundesländer Kooperation)
Im Projekt werden stressinduzierte Gene auf ihre Eignung für die Erstellung eines funktionellen Markersystems untersucht. Dazu wurden in einem ersten Schritt in einem dreijährigen Glashausversuch 5-jährige Eichenklone Langzeittrockenstress mit anschließender Regerationsphase (Kontrollbedingungen) ausgesetzt. Analysen auf morphologischer (Pflanzenentwicklung und –wachstum), physiologischer (Kohlenhydrate, Polyole, Prolin), RNA-Ebene (Microarray) und Proteinebene (Proteomics) wurden durchgeführt, um ein Gesamtbild von der Reaktion der Pflanzen auf Trockenstress zu erhalten. Die Ergebnisse der Genexpressions-Analyse dienen in weiterer Folge der Identifikation von 10 Genen, die auf Trockenstress reagieren, und deren Nukleotid-Diversität (SNP) in über 300 Eichen aus ganz Österreich untersucht wird.
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