Erschütterungssimulationen für die Schienenverkehrsplanung

Der innerstädtische Schienenverkehr gilt hinsichtlich Erschütterungs-und Sekundärschalleinwirkung auf umliegende Anrainergebäude und Infrastruktureinrichtungen als besonders kritisch. Um den negativen Einfluss der Immissionen zu minimieren, kommen bei Straßenbahnen typischerweise Masse-Feder-Systeme oder Impedanzplatten unter der Gleistragplatte zum Einsatz. Um bereits im Vorfeld der Bauarbeiten Aussagen über die Notwendigkeit eines Masse-Feder-Systems treffen zu können, bietet das AIT Austrian Institute of Technology Erschütterungssimulationen an. Durch Anregung des für störende Vibrationen relevanten Frequenzbereichs von 1 – 80 Hz mit dem Mobile Seismic Simulator (MoSeS) können die Bodeneigenschaften vorher ermittelt und dadurch Entscheidungshilfen hinsichtlich der erforderlichen Maßnahmen angeboten werden.