Um moderne Elektrodenmaterialien hinsichtlich Leistung und Energie rasch und effizient verbessern zu können, wird der Einsatz der neuen Multiskalenmodellierungsmethode auf Mikroporenebene im Projekt SimPore gemeinsam mit dem Projektpartner VIRTUAL VEHICLE Research Center geprüft. Dazu werden „Double-Porosity“-Modelle, bekannt aus der Geologie u.a. zur Berechnung von Verunreinigungen im Grundwasser, aufelektrochemische Energiespeicher übertragen. Für die Parametrierung sowie zur Validierung wird ein bekanntes Kathodenmaterial für Li-Ionen-Zellen mit unterschiedlichem Mikro- und Makroporenverhältnis am AIT hergestellt und charakterisiert. Zum Schluss verifizieren Simulationen die Sinnhaftigkeit dieses Modellierungsansatzes als Optimierungstool für mikroporöse Batteriematerialien.