Entwicklung von Biomarkern zur raschen und zuverlässigen Krankheitserkennung
Biomarker werden entwickelt, um Krankheiten zu erkennen und deren Verlauf zu bestimmen, das Ansprechen auf die Therapie zu bewerten oder auch die individuelle Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten und die Wirkung von Medikamenten vorherzusagen.
Genomik, Proteomik und Metabolomik gelten als die drei zentralen „Omik-Technologien“ in der Entwicklung von Biomarkern. Der Bedarf an verbesserten Diagnostikwerkzeugen zur Erkennung von Krankheiten im Frühstadium ist die treibende Kraft hinter der Entwicklung bahnbrechender Technologien, die neue Wege in der Biomarkerforschung eröffnen.
Imaging-Biomarker sind vor allem in der Medikamentenentwicklung von großem Nutzen. Sie geben Aufschlüsse über die Pharmakologie, Pharmakokinetik, Dosierung und Freisetzung des Wirkstoffs sowie dessen Wechselwirkung mit einem bestimmten Target und liefern damit wichtige Entscheidungsgrundlagen für die mögliche weitere Erprobung in klinischen Versuchen. Imaging-Biomarker haben entscheidende Vorteile: die dafür eingesetzten Methoden sind nichtinvasiv, gut etabliert und ermöglichen eine direkte Korrelation zwischen der Therapie und der prognostizierten physiologischen Wirkung.
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